Tanzkalender
Wer tanzt wann wo in Berlin und Potsdam? Unser Tanzkalender weiß (fast) alles.
Der Tanzkalender wird online laufend aktualisiert. An 30 beteiligten Spielstätten und Institutionen in Berlin und Potsdam ermöglicht die Tanzcard ca. 20% Rabatt auf den regulären Eintrittspreis.
Freitag 12.12.2025
- Lucy-Lameck-Str. 32
12049 Berlin - www.junges-tanzhaus-berlin.de
Die Choreografin Joy Alpuerto Ritter erweckt die Figuren des Films „The Wizard of Oz“ von 1939 wieder zum Leben und zeigt eine urbane Neuinterpretation des beliebten amerikanischen Kindermärchens.
Dorothy und ihre Freunde – die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe – treffen in Form von unterschiedlichen Tanzwelten aufeinander und beginnen eine tänzerische Reise auf der „yellow brick road“. Hip-Hop, Breaking und Modern Dance verschmelzen mit zeitgenössischem Tanz zu einem eindrucksvollen, virtuosen Stück, das die Suche nach Heimat zum Thema macht. Das weltbekannte filmische Musical wird zu einem urbanen Tanzmärchen über die Kunst des Nein-Sagens und über die Frage, wie man in Zeiten der Krise zu sich selbst finden kann.
Weitere Vorstellungen
- Uferstr. 23
13357 Berlin - +49 30 21800507 www.ada-studio.de
Videostream vom 14. Dezember 2025, 10.00 Uhr, bis zum 17. Dezember 2025, 23.59 Uhr.
- Unter den Linden 7
10117 Berlin - +49 30 2035455 www.staatsballett-berlin.de
Mit den Mitteln des klassischen Tanzes erzählt SCHWANENSEE die Geschichte von Prinz Siegfried und seiner Liebe zu der verzauberten Prinzessin Odette, die in Schwanengestalt gefangen ist. Bald Schwan bald Mensch ist es ihre Bestimmung, Gegenstand der Phantasien des unglücklichen Prinzen zu sein. In der Interpretation von Patrice Bart ist es Siegfrieds Mutter, die ihren Sohn abgöttisch liebt und alle Fäden seines Schicksals in der Hand hält. Ohne Skrupel manipuliert sie seinen Freund Benno und benutzt Premierminister Rotbart als Erfüllungsgehilfen. In Anlehnung an die Epoche der Romanows im russischen Zarenreich macht sich in dieser Inszenierung eine beklemmende Untergangsstimmung breit, die von der unguten Mischung aus emotionaler Kälte und Dekadenz geprägt ist. Zuflucht findet der junge Prinz in der Begegnung mit den Schwänen.
Die faszinierende Wirkung der mächtigen Vögel kommt in den groß angelegten Schwanenbildern des Balletts zum Ausdruck, die choreographisch von den archaischen Flugformationen und ihrer natürlichen, zugleich unwirklichen Schönheit inspiriert sind. Mit den Tutus der Tänzerinnen, die das weiße Federkleid der Tiere nachempfinden, sind diese imposanten Szenen zum Inbegriff des klassischen Balletts geworden.
Zum Mythos geworden ist SCHWANENSEE aber auch wegen der Musik von Peter I. Tschaikowsky, der den gegensätzlichen Stimmungen ihren unverwechselbaren Klang verleiht: Sei es die Sehnsucht, die Prinz Siegfried und Odette zueinander finden lässt, oder der trügerische Glanz der Ballszenen, in denen der ganze Hofstaat wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, die als Doppelgängerin Odettes den Prinzen zu dem tragischen Schwur verleitet, mit dem er seine aufrichtige Liebe verrät. In dieser Spielzeit kehrt die Produktion auf die große Bühne der Staatsoper Unter den Linden zurück, es musiziert die Staatskapelle Berlin.
Weitere Vorstellungen
- Eberswalder Str. 10
10437 Berlin - +49 30 44044731 www.toula.de
»Es gibt keine Liebe zum Leben ohne Verzweiflung am Leben«
Albert Camus
Anlässlich des 65. Todesjahrs von Albert Camus präsentiert die cie. toula limnaios eine Rekonstruktion von »if I was real« aus dem Jahr 2013, inspiriert von seinem frühen Essay »L’Envers et l’Endroit« (deutscher Titel: »Licht und Schatten«). Licht und Schatten reflektieren bei Camus das Ringen zwischen Gefühl und Rationalität, eine Spannung, die auch den Kern des Stücks bildet.
»if I was real« erkundet die Paradoxien und Mehrdeutigkeiten in Situationen menschlicher Entfremdung und Isolation. In fragmentarischen Bildern entfaltet sich eine geheimnisvolle Welt voll verborgener Zusammenhänge. Was zunächst fremd erscheint, wird zunehmend vertraut – auf eine Weise, die sich nicht in Worte fassen lässt. Die Tänzer*innen vertiefen sich in verborgene Rituale und balancieren zwischen Realität und Traum. Die Choreographie spielt mit Illusionen und Sinnlichkeit, ohne sich auf feste Bedeutungen festzulegen. Sinneseindrücke bleiben offen für Assoziationen und bewahren ihre ursprüngliche Schönheit. »Ein Reigen festlich-wilder Schönheit«
(Frank Schmid, rbb Kulturradio)
»Ein Panorama fragmentarischer Bilder, traumähnlich, bizarr.«
(Elena Philipp, tanzraumberlin)
Konzept/ Choreographie Toula Limnaios
Musik Ralf R. Ollertz
Tanz/ Kreation Rafael Abreu, Daniel Afonso, Francesca Bedin, Félix Deepen, Karolina Kardasz, Enno Kleinehanding, Amandine Lamouroux, Alessia Vinotto
Lichtdesign/ Licht/ Bühnentechnik Domenik Engemann
Raum/ Kostüme Antonia Limnaios, Toula Limnaios, Kristina Weiß-Busch
Technische Leitung Felix Grimm
Tourneen/ Kooperationen Marie Schmieder
Public Relations Sarah Böhmer
Die cie. toula limnaios wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Medienpartner: tip, the Berliner.
Weitere Vorstellungen
Samstag 13.12.2025
- Lucy-Lameck-Str. 32
12049 Berlin - www.junges-tanzhaus-berlin.de
Die Choreografin Joy Alpuerto Ritter erweckt die Figuren des Films „The Wizard of Oz“ von 1939 wieder zum Leben und zeigt eine urbane Neuinterpretation des beliebten amerikanischen Kindermärchens.
Dorothy und ihre Freunde – die Vogelscheuche, der Blechmann und der Löwe – treffen in Form von unterschiedlichen Tanzwelten aufeinander und beginnen eine tänzerische Reise auf der „yellow brick road“. Hip-Hop, Breaking und Modern Dance verschmelzen mit zeitgenössischem Tanz zu einem eindrucksvollen, virtuosen Stück, das die Suche nach Heimat zum Thema macht. Das weltbekannte filmische Musical wird zu einem urbanen Tanzmärchen über die Kunst des Nein-Sagens und über die Frage, wie man in Zeiten der Krise zu sich selbst finden kann.