Random Shorts
Wer und was gehört hier rein?
Vorschläge für die kommende Ausgabe bitte an die Redakteurin: kneisel@ztberlin.de
Herzlichen Glückwunsch Joy Alpuerto Ritter! Die Berliner Choreografin wird im kommenden Frühjahr im Rahmen des Deutschen Tanzpreises 2027 mit einer besonderen Ehrung als herausragende Interpretin ausgezeichnet. Die Jury würdigt ihre Fähigkeit, mühelos zwischen einzelnen Genres zu wechseln, dabei Grenzen zu überschreiten und sich dennoch mit einer „kraftvollen Leichtigkeit“ die eigene unverwechselbare künstlerische Handschrift zu bewahren.
www.deutschertanzpreis.de/preistraegerinnen/preistraegerinnen-2027
Credit: Andrea Guermani
Im Vorfeld der Berliner Wahl zum Abgeordnetenhaus veranstaltet das Aktionsbündnis #BerlinIstKultur vom 1. bis zum 12. September 2026 eine lange Aktionswoche mit zahlreichen kulturpolitischen Veranstaltungen. Unter dem Motto #DeineStimmeFürKultur findenunter anderem eine Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidat*innen der Parteien sowie eine Großdemo gegen rechts statt.
www.berlinistkultur.de/
Bild: Protestaktion im Rahmen von #BerlinIstKultur in den Uferstudios 2024. Foto: Robert Prideaux
Kultur kostet nicht nur,Kultur bringt auch ein! Die im Sommer erschienene Studie Kultur als Standort-faktor in Berlin des Institutsfür Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf) zeigt: Jeder in die Kulturförderung investierte Euro erzeugt durch ökonomische, soziale, gesundheitliche und touristische Effekte einen 3,5-fachen Mehrwert für die Stadt! Ein zusätzliches handfestes Argument gegen Kulturkürzungen!
www.iktf.berlin/publications
Credit: IKTf
Dem Herbst trotzen mit Bewegung im Park! Im Rahmen des kostenfreien Programms "Sport im Park inklusiv" der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport werden auch in diesem Jahr bis Ende Oktober wieder zahlreiche Aktivitäten an der frischen Luft in verschiedenen Berliner Parks angeboten. Solange gibt es für alle Tanzwütigen noch zahlreicheGelegenheiten, gemeinsam Streetdance, Latino-, Reihen- oder Folktanz aus-zuprobieren.
www.berlin.de/berlin-bewegt-sich
Bild: Strandbar Mitte, Tangotanzplatz. Foto: Palickap, Creative Commons unter: commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin, Strandbar_Mitte,_Tango.jpg
Wie tanzt man, wenn das Gehör schwindet? Sara Mearns, seit 2008 Primaballerina am New York City Ballet, gilt als eine der renommiertesten amerikanischen Balletttänzerinnen ihrer Generation. In der preisgekrönten Kurzdokumentation I’m a Ballerina at the NYC Ballet – and I’m Losing My Hearing spricht sie mit dem PEOPLE-Magazin über ihren fortschreitenden Hörverlust und ihren Umgang damit auf der Bühne.
YouTube: SaraMearns–I’m a Ballerina at the NYC Ballet–and I’m Losing My Hearing
Bild: Sara Mearns mit dem New York City Ballet in The Nutcracker von George Balanchine. Foto: Erin Baiano
Tanzen mit viel Humor: Sarah McCreanor alias Hydraulic Press Girl verwandelt Alltagsmomente in choreografische Miniaturen. Tanzende Papageien, gackernde Hühner oder eine hydraulische Presse, die eine Käsereibe zerquetscht–aus scheinbar absurden Clips bastelt die Choreografin kleine Tanz-Memes mit besonderem Gespür für Rhythmus, Timing und Bewegung. Vorsicht: akute Binge-Watching-Gefahr! Instagram: @smamccreanor
Credit: Sarah McCreanor
Androgyn, kraftvoll, experimentierfreudig: Louise Lecavalier hat den Körper des zeitgenössischen Tanzes neu gedacht. Nun widmet sich eine Monografie den Anfängen ihrer eindrucksvollen Karriere. Neben einer Analyse ihres Einflusses auf die unverkennbare Ästhetik der kanadischen Compagnie La La La Human Steps versammelt Louise Lecavalier: Dance, Labor, Culture zahlreiches Archivmaterial – darunter Fotografien von Linda Dawn Hammond sowie Produktionsfotos von den Arbeiten des Choreografen Édouard Lock. Die Studie der kanadischen Tanzwissenschaftlerin MJ Thompson erscheint in einer Neuauflage am 17. September 2026 bei Bloomsbury.
Coverfoto oben: Linda Dawn Hammond/IndyFoto, Coverfoto unten: Claude-Félix Blanchard
Als 2024 die Olympischen Sommerspiele in Paris mit einem riesigen Spektakel eröffnet wurden, rückte auch der Electro Dance wieder ins internationale Rampenlicht. Was in den 2000er-Jahren als belächelte Jugendkultur mit Röhrenjeans, Irokesenschnitt und kantigen Bewegungen unter dem Namen Tecktonik in Frankreich begann, hat sich seither zu einem globalen Tanzphänomen entwickelt, dem der Sender arte mit der vierteiligen Dokumentation Rebounds: Die Geschichte des Electro Dance auf den Grund geht.
www.arte.tv
Bild: Filmstill Rebounds: Die Geschichte des Electro Dance von Loïc Phil & Marianne Getti, 2026, Zorba Production.
- September-Oktober 2026
- Liebe Leser*innen,
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- Lektionen über Mut (und Wut)
- M/Wuttänze
- What I Learned about Dance When I Became a Stripper
- Körper, Erbe, Widerstand
- Große Bühne für junges Publikum
- Verschobene Welten
- Alles ist politisch!
- Tanz als Selbstverteidigung
- In stetem Fluss
- Am Schweigen schreiben, an der Mauer tanzen