Random Shorts
Wer und was gehört hier rein?
Vorschläge für die kommende Ausgabe bitte an
die Redakteurin: withelmnoSpam@ztberlin.de
[Translate to English:] Wir gratulieren Prof. Dr. Susanne Foellmer, die im April die Leitung des Deutschen Tanzarchivs Köln übernommen hat! Mit einer zukunftsorientierten Ausrichtung auf Forschung, Digitalisierung und kultur- wie wissenschaftspolitische Vernetzung möchte sie das Archiv zum Forschungs- und Kompetenzzentrum weiterentwickeln. Die Berufung setzt ein klares Zeichen für die Stärkung von Tanzforschung und -vermittlung in Köln und NRW.
www.deutsches-tanzarchiv.de
Credit: Focus Photographic
[Translate to English:] Ihr Erfolg reißt nicht ab: Florentina Holzinger ist zum vierten Mal zum Theatertreffen eingeladen worden, dieses Jahr mit der schonungslosen Arbeit A Year without Summer: Zwischen Musical und Dystopie treffen Verfall des Körpers, technologische Zukunft und ein generationsübergreifendes Ensemble aufeinander. Aus terminlichen Gründen kann das Stück im Festivalzeitraum (1. bis 17. Mai) leider nicht gezeigt werden, dafür jedoch als „TT-Nachspiel“ am 10. und 11. Oktober in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen
Bild: "A year without Summer" von Florentina Holzinger. Foto: Mayra Wallraff
[Translate to English:] "You can dance, you can jive, having the time of your life": Vor genau 50 Jahren erschien Dancing Queen von ABBA. Die Band mag auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs die Definition von uncool gewesen sein – permanent lächelnde Europop Stars in Pailletten-Jumpsuits –, heute gilt Dancing Queen als Masterpiece: wunderschön produziert, eingängig, euphorisch, mit einer auffällig guten ersten Zeile ("Friday night and the lights are low.") und gewidmet einem Mädchen, das tanzen will, ohne dass es notwendigerweise um Romantik gehen muss.
ABBA mit Dancing Queen beim TV-Special ABBA Down Under, 1976 (Film-Still)
Credit: Youtube/ABBA
[Translate to English:] Das HKW setzt die Workshop-Reihe Sabar, Polyrhythm, and the Politics of Body Movement fort. Unter der Leitung von Nago Guèye Koité & SAF SAP verbindet sie Trommel, Tanz und kollektive Praxis aus dem Senegal. Im Fokus stehen Rhythmus als soziale und spirituelle Kraft sowie der Körper als Ort von Gemeinschaft, Erinnerung und Befreiung. Am 5. und 6. Mai und am 9. und 10. Juni im Haunani-Kay Trask Saal, Eintritt frei. www.hkw.de
Bild: Sabar Workshop, Haus der Kulturen der Welt. Foto: Ibra Wane
[Translate to English:] Der Dokumentarfilm "Germaine Acogny – Die Essenz des Tanzes" von Greta-Marie Becker porträtiert eine Schlüsselfigur des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes. Zwischen Tradition und Moderne entwickelte Germaine Acogny ihre eigene Technik und prägte Generationen. Der Film eröffnet mit zwei Vorstellungen der Solo-Performance "Somewhere at the Beginning" von Acogny am 25. Mai die Reihe UNEXPECTED LESSONS im Radialsystem und läuft ab dem 28. Mai deutschlandweit im Kino an. www.radialsystem.de
Bild: Germaine Acogny in Die Essenz des Tanzes. Foto: Hyun Kim
[Translate to English:] Körperlicher Wahnsinn, Erschöpfung, Ekstase: Im Juli 1518 sollen in Straßburg Hunderte Menschen von einer seltsamen „Krankheit“ befallen worden sein, die sie dazu zwang, tagelang unaufhörlich zu tanzen. Der Film Tanzwut. Der seltsame Fall von Straßburg 1518 folgt den Spuren von Wissenschaftler*innen, die seit fünf Jahrhunderten über dieses historische Phänomen spekulieren. Verfügbar in der ARTE Mediathek.
Film-Still: "Tanzwut. Der seltsame Fall von Straßburg 1518", 2025.
[Translate to English:] "Dirty Dragging" von Evelyn Annuß beleuchtet ambivalente Drag-Formen zwischen Subversion und Gewalt – von Karneval bis Propaganda unter Apartheid, NS und Jim-Crow-Segregation. Aus transozeanischer Perspektive verbindet das Buch queertheoretische Fragen mit Analysen zu Blackfacing und racialized Drag und fragt nach widerständigen, kollektiven Praktiken jenseits fixer Identitäten. Erschienen im transcript Verlag.
Bild: transcript Verlag
[Translate to English:] Früher war es Aerobic, heute ist Cardio Dance der Fitnesstrend: Effektives Herz Kreislauf-Training, verbunden mit tänzerischer Bewegung, stärkt das Herz und die Lunge, erhöht die Ausdauer, senkt Blutdruck und Ruhepuls und baut Stress ab. Empfehlung der tanzraumberlin-Redaktion: die Cardio-Dance-Workout-Videoreihe der DAK-Gesundheit (kein Witz!), verfügbar auf YouTube.
Video-Still: Youtube/DAK-Gesundheit
- Mai-Juni 2026
- Liebe Leser*innen,
- Random Shorts
- Considering Dance’s Value
- „Es ist wichtig, dass die Freie Szene in den kommenden Jahren noch stärker zusammensteht.“
- Home sweet Home. Oder: In die Enge gedrängt
- Back to the Future
- Cabaret of Identities
- Cinematic Moments of Dance
- Almost Forgotten Spirits
- Together, Diverse, Multifaceted
- Summer in Motion
- Was uns zufällt