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edition Juli-August 2026

Die Geschichte von Baby und Johnny

Dirty Dancing, 1987. Foto: FlixPix / Alamy

Dirty Dancing gilt heute als Kult, doch sein Weg dorthin war von Ablehnung und Missverständnissen geprägt. Die Kulturjournalistin und Redakteurin im SPIEGEL-Kulturressort Hannah Pilarczyk zeichnet in ihrem Essay die ungewöhnliche Rezeptionsgeschichte des Films nach und zeigt, wie Themen wie Klassenunterschiede, weibliche Selbstbestimmung und Abtreibungsrechte lange übersehen oder abgewertet wurden. Eine filmhistorische und kulturkritische Wiederbegegnung mit einem Werk, dessen politische Dimension
erst rückblickend sichtbar wurde.

Hannah Pilarczyk
Kulturjournalistin

Sprechen die Zahlen nicht für sich? Die Rekorde, die Massen? Wer Dirty Dancing allein aus der kommerziellen Perspektive betrachtet, könnte auf die Idee kommen, dass der Film ein großer Erfolg war und noch immer ist. Wer sich jedoch dessen Entstehung und Rezeption ansieht, wird erkennen: Wenige Filme hatten es bei Produzent*innen und Kritiker*innen so schwer wie Dirty Dancing.

Schon am Anfang, als der Film nur eine Herzensangelegenheit von Drehbuchautorin Eleanor Bergstein und Produzentin Linda Gottlieb war, hätte der Weg kaum steiniger sein können. Überaus lang zog sich die Suche nach einer Produktionsfirma hin. Und als diese schließlich gefunden war, fand sie den fertigen Film auch noch schlecht. 

Ähnlich undankbar ging die Filmkritik mit Dirty Dancing um. Selbst die Begeisterung der Fans, die den Film liebten und ihn immer wieder sehen wollten, gab den Kritiker*innen nicht zu denken, im Gegenteil: Sie sahen sich in ihrer Ablehnung eher noch bestätigt. Ein Film, der sein Publikum so berührte, war in ihren Augen kein besonders kraftvoller Film – sondern einfach einer mit leicht zu beeindruckenden Fans. Die Herabsetzung von Dirty Dancing war damit immer zugleich auch eine Herabsetzung seiner zumeist, aber nicht ausschließlich, weiblichen Fans. Dabei zeigt eine Analyse der Rezensionen, dass es gerade die Kritiker*innen – und besonders die westdeutschen – waren, die weder den zeithistorischen Kontext noch die zahlreichen politischen Implikationen des Plots erkannten. 

Zieht man all diese Umstände in Betracht, erscheint die Geschichte von Dirty Dancing nicht wie die eines großen Erfolgs – sondern als ein großes Missverständnis.

 

„Und dann kommt nur noch radical action“

Als der Film am 21. August 1987 seine US-Premiere feiert, kommen für die Drehbuchautorin und Co-Produzentin Eleanor Bergstein sieben Jahre mühsamer Arbeit zu einem vorläufigen Abschluss. Bei 43 Filmstudios und Produktionsfirmen hatten Bergstein und die Produzentin Linda Gottlieb die Geschichte einer Sommerliebe zwischen einer behüteten Tochter aus der jüdischen oberen Mittelschicht und einem Habenichts-Tanzlehrer vorgestellt – und Mal um Mal eine Absage kassiert. „Jeder von ihnen hat gesagt: ‚Er ist klein, und er ist weich‘“, erzählt Gottlieb später in einem Interview mit der Huffington Post über die damaligen Gespräche mit Produzenten. „Das sind alles Männer. Denken Sie nur an Geschlechtsorgane: Die wollen nicht klein und weich, die wollen groß und hart. Sie sagten: ‚Das ist ein Mädchenfilm, ein Historienfilm, und es geht um Juden.‘ Damit lagen sie ja nicht falsch, aber ich habe ihn immer als sehr erotischen Film betrachtet.“

In Brooklyn, New York, aufgewachsen, hat Bergstein in der Stadt an Wettbewerben mit „schmutzigen Tänzen“ teilgenommen und später sogar als Tanzlehrerin gearbeitet. In den jüdischen Ferienresorts in den Catskill Mountains, wo Dirty Dancing spielt, hat sie selbst als junges Mädchen mit ihrer Familie Urlaub gemacht. Auch den Sommer 1963 hat sie wie „Baby“ im Film als eine Umbruchszeit erlebt. „Es war der Sommer des Peace Corps und der Sommer der ‚I Have a Dream‘-Rede. Es war so etwas wie der letzte Sommer des freiheitlichen Denkens. Denn zwei Monate, nachdem der Film endet, wird JFK erschossen. Und zwei Monate danach treten die Beatles in der ‚Ed Sullivan‘-Show auf. Und dann kommt nur noch radical action.“ 

Mit dieser Einordnung des Films in ein klar umrissenes politisches Setting scheinen Gottlieb und Bergstein jedoch keinen Produzenten überzeugen zu können. Während sie weiter mühevoll nach einer Produktionsfirma suchen, arbeitet Bergstein das Drehbuch um – und nimmt einige einschneidende Änderungen an der Geschichte vor. 

 

Drehbuchänderungen und culture wars

Wie der englische Filmwissenschaftler Oliver Gruner anhand eines Vergleichs einer Drehbuchfassung von 1985 und dem letztlich verfilmten Skript herausarbeitet, hat Bergstein mehrere Szenen so verändert, dass sie der Geschichte ihre eindeutige politische Positionierung als liberal im US-amerikanischen Sinne nehmen und ihr mehr Ambivalenz verleihen. So sind im fertigen Film mehrere ursprünglich geplante Szenen, in denen die Bürgerrechtsbewegung direkt thematisiert wird und die Südstaaten als Hochburg des Rassismus gekennzeichnet werden, nicht mehr enthalten. Diese Szenen hätten wegen der negativen Porträtierung möglicherweise heftige Kritik aus den Südstaaten hervorgerufen. 

Umso bemerkenswerter ist es, dass Bergstein in die Drehbuchfassung von 1985 einen neuen Subplot einfügt: Pennys Abtreibung. Die Tanzpartnerin von Johnny ist schwanger geworden, will das Kind aber nicht behalten. Pennys Entscheidung für eine Abtreibung wird im Film nicht infrage gestellt, die Konsequenzen für sie fallen jedoch harsch aus. Da 1963 Abtreibungen illegal sind (erst 1973 war der Eingriff durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Fall „Roe vs. Wade“ zum Teil entkriminalisiert worden; 2022 kassierte das sogenannte „Dobbs“-Urteil diese Errungenschaft wieder), landet Penny bei einem Pfuscher. In der Folge leidet sie unter starken Schmerzen und muss um ihr Leben kämpfen. Erst Babys Vater Jake, der Arzt ist, kann sie retten. 

Sie habe, so Bergstein später, einer Generation von Mädchen, die nach dem einschneidenden Roe-Urteil aufgewachsen seien, zeigen wollen, was ohne Rechtssicherheit bei Abtreibungen passieren könne. Als ein eindeutiges Pro-Choice-Plädoyer lässt sich die Szene mit Penny aber kaum lesen. Denn legt sie nicht auch nah, dass Abtreibungen an sich ein Risiko sind – oder trifft dies nur auf illegal durchgeführte Eingriffe zu?

So vieldeutig das Interpretationsangebot von Dirty Dancing in diesem Fall auch ist, reicht der Umstand, dass eine Abtreibung überhaupt behandelt wird, offensichtlich aus, um Sponsoren abzuschrecken. Eine Kosmetikfirma wollte laut Bergstein den Filmstart mit einer großen Werbekampagne unterstützen, allerdings nur unter der Bedingung, dass die Geschichte über die Abtreibung gestrichen wird. Als Bergstein dies verweigert, springt der Kosmetikhersteller ab.

 

„Verbrennt die Negative und kassiert die Versicherungssumme“

Ob es an den Änderungen und Ergänzungen am Drehbuch liegt, ist nicht klar, jedenfalls finden Bergstein und Gottlieb 1986 mit Vestron schließlich eine kleine, unabhängige Produktionsfirma, die den Film mit ihnen realisieren will. Als Regisseur wählen die Produzentinnen Emile Ardolino aus, der 1983 mit „He Makes Me Feel Like Dancin’“ einen Oscar für den besten Dokumentarfilm gewonnen hat. Als Choreograf wird Kenny Ortega ausgesucht.

Die Besetzung der Hauptrollen erwies sich für die Produzentinnen Bergstein und Gottlieb wieder als ein schwieriger Aushandlungsprozess. „Sie wollten eine furchtbar dämliche Blondine für die Rolle“, erzählt Gottlieb über die Vorstellungen von Vestron. „Daraufhin habe ich gesagt: Wir brauchen ein unperfektes Mädchen im Mittelpunkt des Geschehens. Wenn diese Frau den gutaussehenden Typ kriegt, dann haben wir das archetypische Märchen geschaffen, das uns alle hoffen lässt.“

Über 120 Schauspieler*innen werden zum Vorsprechen eingeladen. Letztlich fällt die Wahl auf Jennifer Grey und Patrick Swayze. Gedreht wird vom 5. September bis zum 27. Oktober 1986 in North Carolina und Virginia. Das Wetter schwankt zwischen herbstlichen Regengüssen und spätsommerlichen Hitzeschüben, was der Crew stark zusetzt. Da sich die Blätter an den Bäumen bereits verfärben, müssen die Ausstatter dem Sommergefühl mehrfach mit grüner Sprühfarbe nachhelfen. Der See, in dem Baby und Johnny die Hebefigur proben, hat schon frostige Temperaturen angenommen, sodass die Schauspieler zwischen den einzelnen Takes immer wieder in wärmende Decken gehüllt werden müssen, damit sie sich nicht verkühlen. 

All diese Mühen scheinen jedoch vergebens zu sein, als Produzent Aaron Russo den fertigen Film zu Gesicht bekommt. „Verbrennt die Negative und kassiert die Versicherungssumme“, soll er gesagt haben. Natürlich hält sich bei Vestron niemand an diese Vorgabe, doch die Verunsicherung im Unternehmen ist so groß, dass schließlich ein stark begrenztes Release für Dirty Dancing angesetzt wird. Der Film soll eine knappe Woche lang in den Kinos laufen, dann möglichst schnell auf Video erscheinen. „Zu diesem Zeitpunkt war ich schon froh, wenn mich Leute nicht anschreien würden, wenn der Film in die Kinos kommt“, sagt Gottlieb.

Dann kommen die ersten Zahlen von den Kinokassen. 

 

Mehr Alben als Michael Jackson

Dirty Dancing spielt am ersten Wochenende rund 3,9 Millionen Dollar ein, also knapp zwei Drittel seines Budgets. Der Erfolg reißt von da an nicht mehr ab: Insgesamt wird der Film in seiner ersten Release-Phase zwanzig Wochen lang in den US-Kinos zu sehen sein. Zwischenzeitlich zeigen ihn über tausend Kinos. Ende 1987 wird er Platz 11 der erfolgreichsten Filme des Jahres in den USA belegen. Der Soundtrack wird sich besser als Michael Jacksons Bad verkaufen und sich mit über 42 Millionen verkauften Exemplaren zu einem der erfolgreichsten Alben aller Zeiten entwickeln. International wird der Film über 200 Millionen Dollar einspielen, allein in Westdeutschland werden ihn rund 8,5 Millionen Menschen im Kino sehen.

Doch damit nicht genug: Nicht zuletzt auf Video und später auf DVD wird der Film ebenfalls zu einem einzigartigen Erfolg. Allein am Videoverleih wird Vestron in den USA im ersten Jahr 25 Millionen Dollar verdienen, die VHS von Dirty Dancing gilt zudem als erstes Video, von dem mehr als eine Million Exemplare verkauft werden. Zum zwanzigsten Jubiläum sollen es insgesamt über zehn Millionen verkaufte Exemplare gewesen sein.

Beeindruckende Zahlen, doch eins bleibt Dirty Dancing verwehrt: die Anerkennung der Kritiker*innen.

 

„Ein weiblicher feuchter Traum“

„Während ich im Kinosaal saß und vor mich hin grummelte, was für ein Quark der Film doch sei, lächelten um mich herum die Frauen die Leinwand an“, schreibt der Filmkritiker des New York Magazine, David Denby, über Dirty Dancing. „Vielleicht hielten sie den Film auch für Müll, aber sie hatten Spaß dabei.“

Mit seiner Ablehnung – an anderer Stelle bezeichnet er den Film als „einen weiblichen feuchten Traum“ – ist Denby nicht allein. „Eine lahme und unbarmherzig vorhersehbare Liebesgeschichte zwischen Kindern mit unterschiedlicher Herkunft“, schreibt Roger Ebert, einflussreicher Filmkritiker der Chicago Sun-Times und Moderator der beliebten Fernsehsendung Siskel & Ebert & The Movies. „Der Film startet den halbherzigen Versuch, ‚West Side Story‘ abzuzocken, indem er das Mädchen zur Jüdin macht und den Jungen zum Italiener – oder Iren, was weiß ich. Ist aber auch egal, weil der Film das Wort ‚jüdisch‘ niemals gebraucht oder das laut ausspricht, was so offensichtlich der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist: dass ihre Familie keinen nichtjüdischen Jungen aus der Unterschicht akzeptiert.“ Obwohl Ebert damit einen Hauptkonflikt des Films benennt, fährt er fort: „Das hätte ein anständiger Film werden können, wenn er sich selbst erlaubt hätte, irgendein echtes Thema zu haben.“ 

Allein Pauline Kael vom New Yorker sieht Dirty Dancing in einer anderen filmischen Tradition. „Was Bergstein geschrieben hat, ist die Mädchen-Version der alten Mogelpackung Der-Sommer-in-dem-ich-erwachsen-wurde-und-sich-alles-verändert-hat.“ In der Jungs-Version, so Kael, müsse der Held eine bittere Enttäuschung wegstecken – der Bruder/Vater/Onkel wäre nicht das große Vorbild, für das man ihn gehalten habe. „Aber hier haben wir es mit dem Coming-of-Age-Wunschtraum eines Mädchens zu tun: Sie erreicht spirituelle und sinnliche Erfüllung.“ 

Die westdeutschen Kritiker*innen- halten sich mit dem Film kaum auf. Obwohl sich in den USA bereits der große Erfolg abzeichnet, entscheidet sich der Apollo-Filmverleih dazu, Dirty Dancing zunächst nur mit 35 Kopien in ausgesuchten Städten wie Westberlin in die Kinos zu bringen. Wie in den USA werden die Kinobetreiber*innen jedoch von den Zuschauer*innen fast überrannt. Schnell werden mehr Kopien erstellt und mehr Städte versorgt. Zwischenzeitlich sind rund 430 Kopien im Einsatz, um der Nachfrage gerecht zu werden. 

Ähnlich verzögert erscheinen auch die Rezensionen. Während die Berliner Morgenpost am 8. Oktober 1987, dem offiziellen Start in Westdeutschland, den Film mit „Fernsehidol Patrick Swayze“ positiv bespricht, bringt die Süddeutsche Zeitung erst sechs Wochen später, als der Film schließlich in München startet, eine Besprechung. Mit knappen Sätzen wie: „Also ein Film fürs Gemüt. Johnny und Baby lernen dabei fürs Leben. Da bleibt kein Auge trocken“, handelt Michael Althen den Film ab. 

Andere Medien besprechen den Film entweder gar nicht oder thematisieren ihn erst, als sein Erfolg unübersehbar und Mambo längst zum Modetanz geworden ist. Der Stern spürt im Sommer 1988 dem Phänomen des Mehrfach-Guckens nach („Die 29jährige Andrea Bürkle aus Pforzheim hält den Rekord. 59-mal hat sie den Film gesehen.“) und beschwert sich schließlich über die Inszenierung von Patrick Swayze: „Noch nie wurde ein Mann im Kino derartig sexistisch vorgeführt – wie ein Stück Fleisch.“ Dass hier eigentlich ein sexistisches Film-Klischee – der sogenannte male gaze – subvertiert wird, ist für Autorin Christine Kruttschnitt offenbar eher ein Mangel als eine Qualität des Films.

In der DDR stößt Dirty Dancing, der dort im Sommer 1988 mit einer für eine US-Produktion erstaunlich geringen Verzögerung in die Kinos kommt und sich ebenfalls innerhalb kürzester Zeit zu einem Kassenknüller entwickelt, hingegen auf mehr Gefallen bei den Kritiker*innen. Der Film sei Naschwerk, schreibt Birgit Galle im neuen deutschland: „Und wer verrückt genug darauf ist, erliegt dieser süßen Verführung im Nu.“ Dabei gebe der Film vor, nicht nur von einer Liebe mit Hindernissen zu erzählen, „sondern auch vom Aufbegehren junger Leute gegen die kapitalistische Gesellschaft in den sechziger Jahren.“ 

Dann kommt die filmkritische Auseinandersetzung mit Dirty Dancing komplett zum Erliegen. 

 

„Zehn Dinge, die Sie noch nicht über den Catskill-Klassiker wussten“

Lauter ist dagegen die Anerkennung, die Dirty Dancing mittlerweile in journalistischen Texten und online erfährt. In der Online-Ausgabe des Guardian feiert etwa Melissa McEwan den Film 2009 als „feministisches Meisterwerk“. „Unter dem Deckmantel einer Teenie-Liebeskomödie, verkleidet als nostalgischer Tanzfilm, lieferte Dirty Dancing wiederholt eine subversive Gegenerzählung zu vielen Dingen, die ich als heranwachsendes Mädchen so zu hören bekam“, schreibt die US-amerikanische Autorin. „Der Film versorgte mich mit wichtigen kulturellen Bezügen über das Amerika vor Roe vs. Wade, über einvernehmlichen Sex und über Vergewaltigung.“

Dass es Fans sind, die sich für eine neue Anerkennung des Films einsetzen, kann angesichts der Rezeptionsgeschichte nicht überraschen. Schließlich kämpfen sie nicht nur für den Film, sondern auch für sich – auf dass ihr Genuss und ihre Wertschätzung des Films als legitim anerkannt werden. In die breitere öffentliche Wahrnehmung haben solche Positionen zunächst kaum Zugang gefunden. Als sich am 21. August 2012 der US-Start von Dirty Dancing zum 25. Mal jährt, überwiegen die Artikel, die den Film und seinen Erfolg zur liebenswerten Fußnote der Filmgeschichte erklären. 

Mit einer jüngeren Generation von Filmbegeisterten scheint sich jedoch etwas zu ändern: Auf Letterboxd, der maßgeblichen Filmfan-App, kommt Dirty Dancing auf 135.000 Kommentare und eine Bewertung von 3,7 Sternen von maximal 5. „For a film about abortion rights and class and a young woman’s sexual empowerment, this sure does have a good dance number at the end“, ordnet etwa Userin Caitlin Motive und Genre des Films neu an.

Nach bald 40 Jahren scheint die Geschichte von Dirty Dancing nochmals weiterzugehen – diesmal mit einem Happy End nicht nur für Baby und Johnny, sondern auch für den Film und seine Rezeption.

 

Dieser Text ist eine gekürzte Version des Originaltextes, der 2012 in dem Sammelband Ich hatte die Zeit meines Lebens. Über den Film „Dirty Dancing“ und seine Bedeutung (Hrsg.: Hannah Pilarczyk), erschien.

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