Der Jurykommentar für die bereits im Juli ausgesprochene Empfehlung zur zweijährigen Basisförderung ist veröffentlicht.
Einmal mehr verweist die Jury mit ihrer Entscheidung auf eine eklatante Mangelverwaltung. Dem Gesamtantragsvolumen von rund 13 Millionen € pro Jahr stehen Mittel von rund 3,2 Millionen € jährlich gegenüber. Der tatsächliche Förderbedarf für alle aus Sicht der Jury förderungswürdigen Orte, Gruppen und Einzelkünstler*innen ist doppelt so hoch und liegt bei rund 6,5 Millionen €.
"Die Spielräume, innerhalb derer Projekte überhaupt noch realisiert oder Strukturen erhalten werden können, sind so gering, dass sich ernsthaft die Frage stellt, ob eine kriteriengeleitete Vergabe überhaupt noch möglich ist."