In der Freien Tanzszene findet Vermittlungsarbeit bislang nur vereinzelt statt und ist kaum strukturell in der Kulturlandschaft verankert. Von 2016–2020 stärkte das Tanzbüro Berlin diesen Bereich mit dem Modul mapping dance berlin, um Tanzschaffende darin zu unterstützen, Vermittlung als Teil bzw. Ergänzung ihrer künstlerischen Praxis zu erproben. Das Feld der Vermittlung ermöglicht einen für beide Seiten gewinnbringenden Austausch zwischen Künstler*innen und Publikum und gibt Tanzinteressierten einen leichteren Zugang zur bzw. einen vertieften Einblick in die Kunst.
Von Oktober 2016 bis Mai 2019 wurden insgesamt 36 unterschiedliche Formate im Rahmen von mapping dance berlin erprobt und durchgeführt. Ab der Spielzeit 2019/2020 ging das Tanzbüro Berlin mit mapping dance berlin in die nächste Phase. Mit dem Ziel der Verstetigung wurden ausgewählte Formate in Kooperation mit mehreren Spielstätten regelmäßig über die Spielzeit hinweg angeboten.
Die Dokumentation der 36 Formate können in den Broschüren ZuGang 1 und 2 nachgelesen werden. In ZuGang 2 finden sich zudem Interviews mit Vertreter*innen der beteiligten Spielstätten zu den Formaten der Verstetigungsphase.
Printausgaben beider Broschüren können kostenlos per E-Mail an post@tanzbuero-berlin.de bestellt werden.